Transkription nach Dresing und Pehl

Transkriptionsregeln Dresing & PehlAus jahrelanger Erfahrung mit vielen tausenden Transkripten haben wir auf wissenschaftlicher Grundlage unsere eigenen Transkriptionsregeln von abtipper entwickelt. Diese bilden sehr gut die verschiedenen Anforderungen von einfachen oder erweiterten Transkriptionen ab.

Manchmal ist es aber wichtig, dass bestimmte sonstige standardisierte Vorgaben eingehalten werden. Zu diesen gehören beispielsweise die Transkriptionsregeln von Dresing & Pehl. Wir erstellen selbstverständlich gerne auch Transkripte nach diesen Regeln:

Eine Transkription nach den einfachen Regeln von Dresing & Pehl bieten wir Ihnen für einen Festpreis von 1,19 Euro / Audiominute zzgl. MwSt. an (=1,42 Euro inkl. MwSt.) – inklusive Korrektorat.

Eine Transkription nach den erweiterten Regeln von Dresing & Pehl bieten wir Ihnen für einen Festpreis von 1,89 Euro / Audiominute zzgl. MwSt. an (=2,25 Euro inkl. MwSt.) – inklusive Korrektorat.

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Geben Sie bei Ihrer Bestellung bitte einfach unter „Zusatzoptionen“ an, wenn Sie eine Transkription nach den einfachen oder den erweiterten Regeln von Dresing & Pehl wünschen.

Die Transkriptionsregeln von Dresing & Pehl haben eine ähnliche Geschichte wie die Regeln von abtipper: Sie wurden auf Grundlage von jahrelangen Erfahrungen und dem gesammelten Kundenfeedback von einem Transkriptionsdienstleister entwickelt.

Bewertung der Regeln von Dresing & Pehl

Vorteile der Transkriptionsregeln von Dresing & Pehl:

  • Hohe Praxisrelevanz für verschiedenste Anwendungsfelder
  • Pragmatischer Ansatz ohne unnötige und komplizierte Regeln für seltene Sonderfälle
  • Kurzes Regelwerk, das keine große Einarbeitungszeit benötigt

Nachteile der Transkriptionsregeln von Dresing & Pehl:

  • Für ein einfaches Transkriptionssystem sind einige Regeln zu aufwändig und nicht immer notwendig (z.B. Markierung von betonten Stellen)
  • Nur wenige Vorgaben zur Kodierung (z.B. gar keine Angaben zur Formatierung)

Fazit: Gute Eignung für den wissenschaftlichen Einsatz.

Vergleich der Transkriptionsregeln von Dresing & Pehl mit den Regeln von abtipper

Im Folgenden werden die relevantesten Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen unseren Transkriptionsregeln und denen von Dresing & Pehl dargestellt.

In der ersten Tablelle wird dabei auf die Unterschiede bei den einfachen Regeln von Dresing & Pehl und den Regeln der wissenschaftlichen Transkription von abtipper eingegangen.

In der zweiten Tabelle werden die Unterschiede zwischen den erweiterten Regeln von Dresing & Pehl und den erweiterten Regeln von abtipper vorgestellt.

In der dritten Tabelle wird auf die Unterschiede bei der Kodierung und Formatierung eingegangen.

(Hinweis: Die Angaben zu den Transkriptionsregeln von Dresing & Pehl beziehen sich dabei auf deren „Praxisbuch Interview, Transkription & Analyse“ in der 3. Auflage vom September 2013.)

Einfache Regeln von Dresing & Pehl Wissenschaftliche Regeln von abtipper
Wörtliche Transkription, also nicht lautsprachlich oder zusammenfassend. Dialekte werden möglichst wortgenau ins Hochdeutsche übersetzt. Wenn keine eindeutige Übersetzung möglich ist, wird der Dialekt beibehalten, z.B.: „Ich gehe heuer auf das Oktoberfest.“ Identisch
Wortverschleifungen werden nicht transkribiert, sondern an das Schriftdeutsch angenähert. Beispielsweise wird „hamma“ zu „haben wir“. Die Satzform wird beibehalten, auch wenn sie syntaktische Fehler beinhaltet, beispielsweise: „bin ich nach Kaufhaus gegangen“. Identisch
Wort- und Satzabbrüche sowie Stottern werden geglättet bzw. ausgelassen, Wortdoppelungen nur erfasst, wenn sie als Stilmittel zur Betonung genutzt werden: „Das ist mir sehr, sehr wichtig.“. „Ganze“ Halbsätze, denen nur die Vollendung fehlt, werden jedoch erfasst und mit dem Abbruchzeichen / gekennzeichnet. Stottern wird nicht transkribiert. Satzabbrüche (mit Abbruchzeichen) sowie Wortdoppelungen werden vollständig erfasst.
Interpunktion wird zu Gunsten der Lesbarkeit geglättet, das heißt bei kurzem Senken der Stimme oder uneindeutiger Betonung wird eher ein Punkt als ein Komma gesetzt. Dabei sollen Sinneinheiten beibehalten werden. Identisch
Pausen werden durch drei Auslassungspunkte in Klammern (…) markiert. Pausen ab vier Sekunden werden mit der Sekundenanzahl in Klammern markiert, z.B. (4 sek)
Verständnissignale des gerade nicht Sprechenden wie „mmh, aha, ja, genau, ähm“ etc. werden nicht transkribiert. Ausnahme: Eine Antwort besteht nur aus „mhm“ ohne jegliche weitere Ausführung. Dies wird als „mhm (bejahend)“ oder „mhm (verneinend)“ erfasst, je nach Interpretation. Identisch
Besonders betonte Wörter oder Äußerungen werden durch GROSSSCHREIBUNG gekennzeichnet. Eine solche Kennzeichnung ist nur bei der erweiterten Transkription standardmäßig enthalten.
Jeder Sprecherbeitrag erhält eigene Absätze. Zwischen den Sprechern gibt es eine freie, leere Zeile. Auch kurze Einwürfe werden in einem separaten Absatz transkribiert. Bei sehr kurzen Einschüben (auch Hörerbestätigungen und gleichzeitig Gesprochenes) werden diese Aussagen in den Redefluss der anderen Person in Klammern eingefügt (z.B. „I: Ich war damals neu hier (B: Ach so.) und kannte daher nicht viele.“).
Eine solche Kennzeichnung ist nur bei der erweiterten Transkription standardmäßig enthalten. Bei der einfachen Transkription ist dies als Option für +0,15 €/Audiominute netto (= 0,18 € inkl. MwSt.) möglich. Eine solche Kennzeichnung ist nur bei der erweiterten Transkription standardmäßig enthalten. Bei der wissenschaftlichen Transkription ist dies als Option für +0,15 €/Audiominute netto (= 0,18 € inkl. MwSt.) möglich.
Emotionale, nonverbale Äußerungen der befragten Person und des Interviewers, die die Aussage unterstützen oder verdeutlichen (etwa wie lachen oder seufzen), werden beim Einsatz in Klammern notiert. Eine solche Kennzeichnung ist nur bei der erweiterten Transkription standardmäßig enthalten.
Unverständliche Wörter werden mit (unv.) gekennzeichnet. Längere unverständliche Passagen sollen möglichst mit der Ursache versehen werden (unv., Handystörgeräusch) oder (unv., Mikrofon rauscht). Vermutet man einen Wortlaut, ist sich aber nicht sicher, wird das Wort bzw. der Satzteil mit einem Fragezeichen in Klammern gesetzt (Koryphäe?). Generell werden alle unverständlichen Stellen mit einer Zeitmarke versehen, wenn innerhalb von einer Minute keine Zeitmarke gesetzt ist. Unverständliche Stellen werden mit „…“ und einem Zeitstempel markiert. Bei längeren Passagen wird die Ursache angegeben. Unklare Wörter und Satzteile werden mit einem Fragezeichen in Klammern gesetzt (ohne separaten Zeitstempel).
Die interviewende Person wird durch ein „I:“, die befragte Person durch ein „B:“ gekennzeichnet. bei mehreren Interviewpartnern wird dem Kürzel „B“ eine entsprechende Kennnummer oder ein Name zugeordnet (z.B. „B1“, „Peter:“). Identisch
Das Transkript wird als Richt Text Format (.rtf-Datei) gespeichert. Benennung der Datei entsprechend des Audiodateinamens (ohne Endung wav, mp3). Das Transkript wird als Word-Dokument (.docx) gespeichert. Benennung der Datei entsprechend des Audiodateinamens und Ihrer Projektnummer bei uns.

Eine Transkription nach den einfachen Regeln von Dresing & Pehl bieten wir Ihnen für einen Festpreis von 1,19 Euro / Audiominute zzgl. MwSt. an (=1,42 Euro inkl. MwSt.) – inklusive Korrektorat.

Eine Transkription nach den wissenschaftlichen Regeln von abtipper bieten wir Ihnen für einen Festpreis von 1,18 Euro / Audiominute zzgl. MwSt. an (=1,40 Euro inkl. MwSt.) – inklusive Korrektorat.

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In der folgenden Tabelle wird die Transkription nach erweiterten Regeln von Dresing & Pehl mit der Transkription nach den erweiterten Regeln von abtipper verglichen. In beiden Fällen gelten diese Regeln zusätzlich zu den oben beschriebenen einfachen Regeln:

Erweiterte Regeln von Dresing & Pehl
Erweiterte Regeln von abtipper
Wort- und Satzabbrüche werden mit / markiert: „Ich habe mir Sor/Gedanken gemacht“. Wortdoppelungen werden immer notiert.
Wort- und Satzabbrüche werden mit – markiert: „Ich habe mir Sor- Gedanken gemacht“. Wortdoppelungen werden immer notiert.
Pausen werden je nach Länge durch Auslassungspunkte in Klammern markiert. Hierbei steht (.) für circa eine Sekunde, (..) für circa zwei Sekunden, (…) für circa drei Sekunden und (Zahl) für mehr als drei Sekunden.
Pausen gleich oder größer vier Sekunden werden mit (Zahl) markiert.
Verständnissignale und Fülllaute des Interviewers („mhm, ja, aha, ahm“ etc.) werden transkribiert. Alle Äußerungen des Befragten werden transkribiert. Dies bedeutet auch Fülllaute wie Mhm und Ähm.
Identisch.
Sprecherüberlappungen werden mit // gekennzeichnet. Bei Beginn des Einwurfes folgt ein //. Der Text, der gleichzeitig gesprochen wird, liegt dann innerhalb dieser // und der Einwurf der anderen Person steht in einer separaten Zeile und ist ebenfalls mit // gekennzeichnet.
Keine separate Markierung von Sprecherüberlappungen.
Dialekte werden so geschrieben, wie sie gesprochen werden.
Identisch.

Eine Transkription nach den erweiterten Regeln von Dresing & Pehl bieten wir Ihnen für einen Festpreis von 1,89 Euro / Audiominute zzgl. MwSt. an (=2,25 Euro inkl. MwSt.) – inklusive Korrektorat.

Eine Transkription nach den erweiterten Regeln von abtipper bieten wir Ihnen für einen Festpreis von 1,79 Euro / Audiominute zzgl. MwSt. an (=2,13 Euro inkl. MwSt.) – inklusive Korrektorat.

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Schließlich finden Sie in der folgenden Tabelle noch die Unterschiede in der Kodierung und Formatierung zwischen beiden Verfahren dargestellt. Diese sind jeweils bei allen Transkriptionsregeln gleich.

Kodierung und Formatierung nach
Dresing & Pehl
Kodierung und Formatierung nach abtipper
Zeichen und Abkürzungen werden ausgeschrieben, zum Beispiel Prozent, Meter und so weiter. Identisch
Wortverkürzungen wie „runtergehen“ statt „heruntergehen“ oder „mal“ statt „einmal“ werden genauso geschrieben, wie sie gesprochen werden. Identisch
Englische Begriffe werden nach deutschen Rechtschreibregeln in Groß- und Kleinschreibung behandelt. Identisch
Anredepronomen der zweiten Person (du und ihr) werden klein geschrieben, die Höflichkeitsanrede-Pronomen (Sie und Ihnen) werden groß geschrieben. Anredepronomen werden bei unmittelbarer Ansprache groß geschrieben.
Zahlen werden wie folgt dargestellt:
1) Zahlen null bis zwölf im Fließtext mit Namen, größere in Ziffern.
2) Auch weitere Zahlen mit kurzen Namen schreibt man aus, vor allem runde: zwanzig, hundert, dreitausend
3) Dezimalzahlen und mathematische Gleichungen sind stets in Ziffern zu schreiben. Also: „4+5=9“ und „3,6“.
4) Bei nur ungefähr gemeinten Zahlenangaben schreibt man den Zahlennahme, bei exakt gemeinten die Ziffernform. Also: „Die fünfzig Millionen Euro Staatshilfe“.
5) Wo feste Konventionen zugunsten einer Schreibweise herrschen, befolgt man diese. Hausnummer, Seitenzahlen, Telefonnummern, Kontonummern, Datum oder Ähnliches werden nie ausgeschrieben.
Zahlen werden wie folgt dargestellt:
1) Identisch
2) Alle Zahlen ab zwölf werden als Ziffer dargestellt.
3) Identisch
4) Keine Differenzierung, Regel 1 gilt in jedem Fall.
5) Identisch

 

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